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"Rechtes Gedankengut nimmt zu"

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Shimon1938, 26. April 2019.

  1. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Wird dann "Whitewashing" genannt. Insofern wäre Arielle dann "Blackwashing".

    Wie viele exakt nun im ersten Fall "Whitewashing" rufen und die schwarze Arielle aber toll finden weiß ich direkt auch nicht. Aber finde ich halt immer wieder so im Netz. Wie groß die Gruppe ist im Vergleich zu denen, die beides ok, oder aber beides falsch finden, weiß ich in der Tat auch nicht. Ich selber bin gegen beides gewöhnlich, speziell wenn es sich um wichtige Figuren handelt, die Leute kennen. Es ist auch kein "Verbrechen" aus meiner Sicht, aber künstlerischer Dilettantismus eben. Warum soll sich ein Arielle-Fan etwas antun, was nicht Arielle ist?

    Naja, ich bin ja kein Mädchen und daher? nie Fan der Meerjungfrau gewesen. Aber Arielle ist weiß und rothaarig, das ist selbst für mich ganz automatisch so der Fall. Genauso wie Asterix klein und blond ist. Nein, es wäre genauso daneben einen langen schwarzhaarigen Mann in einer Comicverfilmung als Asterix zu besetzen.

    Arielle ist weiß, weil sie es immer war (das ist die Figur eben). Genauso wie sie rote Haare hat. Eine schwarzhaarige Europäerin ginge auch nicht. Was hat das mit Comfort zu tun? Und ja, gerade Comicfiguren sind durch Äußerlichkeiten definiert, teilweise sogar durch die Kleidung. Asterix ohne Begründung anders anzuziehen würde selbst nicht gehen.

    Eine neue Figur ist keine Änderung, sondern eben eine neue Figur, der man entsprechend eine blaue Haut geben kann, und rote Augen. Bei Meerjungfrauen wohl kein Problem. Die kann dann mit Arielle interagieren im Film, schwarz, blau oder welche Hautfarbe auch immer.

    Wenn es keinen mehr interessiert kann man es riskieren. Das ist aber bei einer bekannten Figur wie Arielle nicht der Fall. Klar, erlaubt ist das auch. Wenn sie die Rechte an "Arielle" haben können sie sie auch zur blutrünstigen Serienkillerin machen in einem FSK 18 Horrorfilm. Aber das wäre künstlerisch kompletter Müll.

    Und wenn sich Leute über eine neue Haut- und Haarfarbe aufregen hat das nichts mit Rassismus, selbst im weitesten Sinne, zu tun. Klar kann sich jemand aus dem Grund daran stören, aber es ist komplett irrational, wenn Leute damit eine falsche Rassismusdiskussion provozieren wollen. Leute mögen die schwarze Arielle nicht, weil die Figur Arielle nicht schwarz ist. Und Leute mögen es nicht, wenn man mit ihren Lieblingsfiguren so umgeht. Aber manche Befürworter sehen dann eben das was sie sehen wollen, den Rassisten an jeder Ecke...
     
  2. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

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  3. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

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    Genau das... weil es mit dem Anspruch gemacht wird. Der erzieherische Anspruch hinter vielem hat etwas herablassendes. Mir z.B. ist komplett egal ob Arielle von einer Schwarzen gespielt wird oder der nächste James Bond schwarz sein soll etc. Die Filme interessieren mich nicht und es macht die Geschichten bestimmt nicht schlechter. Aber mich nerven die erzieherischen Maßnahmen, v.a. weil es so nicht funktioniert. Da werden unnötig Rassismus-Debatten losgetreten. Viele Fans von solchen Figuren, und das ist bei Comics ja auch oft so, haben durch vorherige Verfilmungen und tonnenweise Bildmaterial gewisse Vorstellungen und wünschen sich das eine Real-Verfilmung dem möglichst nahe kommt. Die laufen auch Sturm wenn irgendwas anderes nicht passt. Und das kann man unnötig finden und vielleicht ein bisschen irre manchmal. Aber hier wird es zur Rassismus-Debatte, obwohl es damit für die meisten nichts zu tun haben muss.

    Wenn es also darum geht Leute aus ihrer Comfort-Zone zwingen zu müssen... Deren Comfort-Zone ist nicht politisch, sie werden aber in eine politische Debatte reingezogen und dürfen nicht kritisieren (obwohl Fans von was auch immer laufend kritisieren) ohne das es Artikel über vermeintlichen Rassismus hagelt. Die Rassismus-Ideologie ist da nicht auf Seiten irgendwelcher Märchen- oder Comic-Fans.

    Denn: Wenn Leute durch eine schwarze Schauspielerin aus ihrer Comfortzone gezwungen werden sollen... ist das nicht ziemlich rassistisch? Wurde die Schauspielerin etwa v.a. deshalb gecastet weil sie schwarz ist?

    Für die Schauspielerin freut es mich, denn der Film ist bestimmt ein großer Schritt für sie. Und wäre ich ihr Berater, hätte ich ihr absolut dazu geraten die Rolle anzunehmen. Ich hätte aber auch zu Bedenken gegeben, dass zumindest die Möglichkeit besteht, m.A.n. sogar eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht gecastet worden wäre wenn sie weiß wäre, nicht weil sie die perfekte Kombination für Arielle mitbringt, sondern das ihre Hautfarbe als "erzieherische Maßnahme" benutzt wird. Da es eine Win-Win-Situation ist (die einen kriegen ihren Aufschrei, sie eine große Rolle) hätte ich ihr geraten dennoch anzunehmen. Aber wenn es stimmt was ich vermute ist das rassistisch.
     
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  4. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

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    Das klingt schonmal ganz anders als Deine erste Aussage, dass genau die, die eine schwarze Arielle bejubeln...

    Arielle basiert wie gesagt auf Andersens Märchen "Die kleine Meerjungfrau", die im Original auch als rothaarig brschrieben wird. Nun schau Dir mal diese Verfilmung an: Rothaarig ist sie da nicht - zumindest nicht, dass ich es erkenne.

    Asterix Körpergröße definiert seine Figur und seinen Charakter mit - genauso, wie Obelix dick sein muss. Auf diese Attribute wird andauernd auch in den Geschichten Bezug genommen. Das wäre ein stärkerer Bruch als Haut- und Haarfarbe der kleinen Meetjungfrau zu modifizieten - und die Haarfarbe wurde schon modifiziert in Verfilmungen. Das sind Attrubute, auf die nie in der Handlung Bezug genommen wird.

    Aha... Siehe die oben verlinkte Verfilmung...

    Der Comfort, an Gewohntem festhalten zu wollen.

    Ich bin ja großer Fan der brittischen SciFi-Serie Doctor Who. Die Serie besteht jetzt schon seit über 50 Jahren - wenn auch mit einer langen Unterbrechung zwischen 1989 und 2005. Die Titelfigur ist ein zeitreisender Außerirdischer, der sich immer als "der Doktor" vorstellt. Seine Rasse - die Timelords - haben die Fähigkeit zu "regenerieren", wenn sie eigentlich sterben. Und so wird der Doktor mittlerweile vom 13. Darsteller gespielt. Bis vor einem Jahr war der Doktor durchgehend männlich. In der neuesten Staffel ist es das erste Mal eine Frau - Jodie Whittaker - die diese Titelfigur darstellt. Und, soweit ich das sehe, macht sie das sehr gut.

    Arielle ist in erster Linie aber keine Comicfigur sondern eine Märchenfigur, über die ein Comicfilm grdreht wurde.

    Eine neue Figur ist eine ziemlich drastische Änderung. Die muss ja auch sinnvoll in die Handlung eingebaut werden.

    Und warum nicht vorher? Um Menschen nicht zu beunruhigen?

    -----------------------------

    Und wieso meinst Du, es wäre eine erzieherische Maßnahme?

    Ist es auch eine erzieherische Maßnahme, dass der Doktor aus Doctor Who (siehe Antwort an @PsiSnake in diesem Post oben) jetzt eine Frau ist?

    Ist es eine erzieherische Maßnahme, dass Captain Sisko aus Star Trek Deep Space Nine schwarz war. In der Serie wurde sogar Rassismus ab und zu thematisiert.

    Weiß ich, da ich selbst von so manchem Fan bin und auch gegen so einiges selbst "Sturm laufe". Es ist aber nicht die Aufgabe der Produzenten und Autoren, meine Wünsche konservativ umzusetzen, sondern eben auch ab und zu was zu wagen. Mal geht das gut, mal geht es schief. Und ohne diese Wagnisse wäre es langweilig.

    Ich bin mir nicht sicher, wie weit die Produzenten den Comfortzone-Gedanken haben - den habe ich ja ins Feld geführt, in dem Sinne, dass ich es prinzipiell gut finde, nicht unbedingt konservativ beim Gewohnten zu bleiben in (Neu-)Verfilmungen.
     
  5. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Natürlich, und diese ganzen Spielchen sind in Wirklichkeit ein Bärendienst. Diese Leute zündeln mit Feuer, indem sie Leute auf die andere Seite drängen, die schlicht ihre weiße (weil das eben die Figur ist) Arielle mit roten Haaren wollen.
    Und dabei outen sie sich als Erzieher, wie ich auch schon gesagt habe, und du noch weiter ausgeführt hier. Und ja, wer sowas macht dem traue ich auch nicht...
     
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  6. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

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    Ich kenne diese Figuren nicht und denke auch nicht das alles eine erzieherische Maßnahme ist. Wenn aber eine Männer-Hauptrolle mit einer Frau besetzt wird liegt es schon nahe. Das ist momentaner Zeitgeist. Harry Potter wird mittlerweile dafür kritisiert das es nicht genug starke Frauenfiguren gibt usw. Es gibt wirklich endlose Beispiele und ich finde es absolut nervig, obwohl mir die Figuren und Filme komplett egal sind.

    Grundlegend hat es sehr mit der Identifikation der Fans zu tun. Je stärker die Identifikation mit einer Figur und deren Aussehen oder auch Verhalten und auch den Geschichten selbst etc., desto kritischer nehmen Fans Veränderungen auf. Und das betrifft ja nicht nur Hautfarbe. Auch gegen Ben Affleck als Batman wurde Sturm gelaufen und bei Herr der Ringe wurde jede Änderung zum Buch kritisiert. Beispiele gibt es massenhaft. In diesem Fall ist eine Figur die nicht nur weiß sondern in den Erinnerungen der meisten Fans auch noch rothaarig ist mit einer Schwarzen besetzt um damit eine Rassismus-Debatte heraufzubeschwören. Die haben ja nicht nicht darüber nachgedacht. Also ist jetzt jeder Fan, der/die möglicherweise auch protestiert hätte wenn Arielle von einer Weißen mit dunklen Haaren gespielt worden wäre, oder auch von einer Weißen mit blonden Haaren.... rassistisch.

    Glaubst Du die junge Frau wäre gecastet worden wenn sie weiß wäre? Wurde sie besetzt weil die Hautfarbe einfach keine Rolle spielt oder wurde sie besetzt gerade weil die Hautfarbe eine Rolle spielen soll? Was denkst Du dazu? Immerhin hast Du ja schon impliziert es wäre nicht schlecht Leute aus ihrer Comfortzone zu zwingen.
     
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  7. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

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    Ich glaube nicht mal das es nur um Erziehung geht. Kontroverse als PR ist eine ziemlich übliche Strategie. Möglicherweise würde sonst kaum jemand über diesen Film reden.

    Aber, wenn die Schauspielerin nicht wegen ihrer Talente besetzt worden sein sollte, sondern wegen ihrer Hautfarbe - ist die Frage berechtigt wer rassistisch ist.
     
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  8. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Sowas sind halt Stichproben. Am Ende kann ich nicht sagen, wie groß die Gruppe ist, es entsteht eben ein Eindruck, dass sie nicht klein ist.

    Wie ich sagte, ich bin gegen beides. Es ist ein künstlerischer Fehlgriff eine Figur in dieser Weise zu verändern. Aufgrund von politischer Motivation auch... Schlicht ein Unding.

    Es kommt immer auch darauf an, wie bekannt sie ist. Für Arielle ist diese Optik ein Markenzeichen. Wie gesagt, die können auch einen Horrorfilm daraus machen, wenn sie die Rechte haben. Aber sollte man sich nicht wundern, dass kein meist weiblicher Fan das dann als Arielle ansieht.

    Asterix kenne ich deutlich besser, auch wenn ich nicht alle Comics gelesen habe.

    Nun kenne ich Arielle nur aus Werbung usw. Habe mir da nie komplett was angeschaut. Aber ernsthaft, sorry, nein. Arielle kann nicht schwarz sein. Denke auch nicht, dass nie irgendwer etwas zu den roten Haaren sagt? Aber gut, ich weiß es nicht. Jedenfalls ist die Optik Teil der Marke.

    Disneys Arielle ginge nicht.

    Habe selber immer SciFi geschaut, aber diese Serie nicht. Offenbar ist der Charakter nicht äußerlich definiert, so wie James Bond auch (wobei "James" wohl männlich sein muss wenigstens). In dem Fall funktioniert das. Bei Zeichentrickfiguren ist das aber normal nicht so, und bei Arielle ist es auch nicht der Fall.

    In dem Fall ist es auch speziell Disneys Arielle, die eben so aussieht wie sie es tut.

    Aber ist doch normal, dass man neue Charaktere rein bringt, zumindest wenn es ein neues Abenteuer sein soll. Keine Ahnung ob Disney schlicht die Story da neu auflegen will oder nicht.

    Weil Leute halt nicht wollen, dass man ihre "Helden" unkenntlich macht (und auch noch als politische Erziehungsmaßnahme). Wenn es keinen interessiert, ist die Figur de facto wie neu. Dafür kann man dann aber nicht vom Fandom profitieren.

    Sisko war nicht Picard, und beide waren nicht Kirk. Wenn man jetzt, so wie bei der alten Serie, "Deep Space Nine" auch neu auflegen würde, und Benjamin Sisko wäre plötzlich ein blonder Wikinger gäbe es auch Stress.

    Manches Wagnis ist nur politische Bückhaltung, und künstlerisch komplett unmotiviert. Damit gleichzusetzen mit Nonsens. Generell aber ist es aus meiner Sicht nie geboten einen Charakter derartig abzuändern, dass die Marke verloren geht. Und zu erwarten, dass das Fanvolk jubelt, weil man so "progressiv" ist, ist genauso lachhaft. Wer künstlerisches Talent hat schreibt eine moralisch interessante Geschichte und wäscht das Gesicht des Charakters nicht einfach schwarz. Das ist komplett uninspiriert.

    Das war Condemns Zitat.

    Ansonsten, man killt nicht den Charakter, bzw. macht ihn unkenntlich. Gute Autoren bringen den bekannten Charakter eventuell in eine Situation, die in Verbindung mit heutigen Ereignissen steht. Arielle ist doch sowieso schon anders als Landmenschen, und da hat man doch einen Ansatz schon für eine Geschichte in dem Kontext (geht die Story nicht sowieso in die Richtung?). Aber nein, man will es ganz platt anstellen.
     
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  9. Etrazeba

    Etrazeba Mitglied

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    84
    Genderismus VS Rassismus

    Wer gewinnt...

    Nimmt rechtes Gedankengut wirklich zu? Oder verschiebt sich nur die Toleranzgrenze?
    Und was ist rechts eigentlich, und was bedeutet bzw meint das?
    Fragen, und nichts ist geklärt.

    Und @Shimon1938 sagen Sie, können Sie auch normale, lesbare Antworten bzw Beiträge posten, ohne stets zu beleidigen oder sein Gegenüber als "blöd" zu betiteln?
    Wo bleibt da der Anstand und Respekt, der eingefordert wird?

    Kommt jetzt auch noch das sog. Bambi Paradox?
    Arielle ist ja durch...
    Ist es rassistisch, ein Reh als Weißwedelhirsch darzustellen, obwohl es eben im Original eine Ricke ist?
    Empörung, bitte.
     
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  10. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ja, natürlich geht es auch um Kontroverse. Aber glaube wirklich, dass man es mittlerweile bestimmten Leuten recht machen will, darunter mögliche Zuschauer, aber auch gesellschaftliche Ideologen. Es geht wirklich nicht nur um Geld, bzw. Image bringt Geld auch, und man will ein solches Image. Und riskiert dafür auch Unmut.
     
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